Peter

Angefangen hat alles in der Kinderstube zwischen Meiringen und Basel Anfangs der 80er Jahre mit einer Kodak Ektra. Mit ein wenig Glück findet man sie heute noch auf Flohmärkten, jedoch werden die Filme dazu längst nicht mehr hergestellt. Ein paar Jahre später wurde es zuerst eine sehr einfache 135-er Kamera, in der Mittelstufe schliesslich eine damals in Mode geratene APS-Kamera. Gegen Ende des Gymnasiums weckte ein Fotografie-Kurs vollends mein Interesse an diesem Gebiet. Eine Canon AE-1 unterstützte mein Vorhaben und es wurden unzählige Stunden im Labor mit geruchsintensiven Chemikalien und roten Lampen verbracht. Damalige Idole waren nahmhafte Fotografen wie Henri Cartier Bresson und Ansel Adams.

Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends und meinem Anfang des Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel folgte der Schritt zur digitalen Fotografie, damals noch aufgrund des Preises mit einer Point-and-Shoot Canon Ixus. Mitte des Studiums mussten endlich nicht mehr 2 Wochen Badeurlaub für digitale Spiegelreflex Kameras ausgegeben werden und so kam es, dass eine Canon 350D den Weg zu mir fand. Nach meinem Studienabschluss wurde aus der 350D eine Canon 40D. Mit dem Schritt zur digitalen Fotografie kamen auch neue Lieblingsfotografen. Der Hang zur Farbe und zur Portrait-Fotografie trieb mich schliesslich hin zu Bildern von Chris Weeks, David Lachapelle, Mark Seliger und unzählige sehr begabte Fotografen auf Flickr.com und Deviantart.

Trotz der Vorherrschaft des digitalen Mediums ist bis heute der Hang zur analogen Fotografie ungebrochen. So finden sich immer noch analoge Messucherkameras in meiner Ausrüstung.

Auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten meiner Fotos fand ich Anfangs 2008 die Seite von David Hobby und seiner Art mit Blitzlicht zu fotografieren. Die Kontrolle über das Licht und der bewusste Einsatz desselben faszinieren mich. Dies inspirierte mich, mich mit Blitzfotografie auseinander zu setzten und auch einiges an Equipment anzusammeln. Auf diesem Weg habe ich Jens und Martin kennengelernt und wir haben angefangen, uns mit dem Thema zu beschäftigen und gegenseitig zu unterstützen. Aus dieser Lern-, Kritik-, und Inspirations-Gemeinschaft entstand schliesslich die foto©ooperation.

Weiter geht es hoffentlich mit vielen Projekten und Aufträgen und einigen interessanten Portraits.

Zu finden sind meine Bilder in unserem Portfolio auf dieser Seite sowie auf Flickr und auf meinem Fotoblog.